Virtuelle Bibliothek

Hier finden Sie Artikel und Referate zu Gesundheit, Entspannung, Naturheilkunde
(
Alle Artikel unterliegen dem Urheberrecht!)

Entspannung
Yoga-Entspannung ist keine Akrobatik (mh)

Ernährung
Ernährung und Ernährungsberatung (dpm)

Naturheilkunde
Darmsanierung bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen (dpm)



Yoga-Entspannung ist keine Akrobatik

Das Wellness-Programm nicht nur für Top-Manager
(von Michael Holstein)

Auf dem Kopf stehende Yogis? Fakire auf dem Nagelbrett? Asketische Mönche mit weltfremdem Blick? Ist das Ihr Bild vom Yoga? Dann liegen Sie leider nicht ganz richtig, denn Yoga ist ein ganz weltliches Übungssystem, das in den letzten Jahren für viele Menschen ein wichtiger Weg zu Entspannung und einem neuen Gefühl für Ihren Körper geworden ist.

Gleichgültig ob Hausfrau, Fabrikarbeiter, Top-Manager, Rentner oder Schüler - aber auch immer mehr Filmstars und vor allem Leistungssportler - haben die wohltuende und energiebringende Wirkung des Yoga erkannt.

Ursprünglich aus Indien kommend, hat sich das Yogasystem in Europa einen Spitzenplatz in der Reihe der Entspannungswege erobert, die auch zur Gesundheitsprophylaxe dienen. Therapeuten verordnen ihren Patienten Yoga, Managementberater sehen Yoga als eine wichtige Alternative zum Berufsstreß, Pop-Stars aktivieren zwischen ihren Auftritten ihre Energien.

Mit sanften, aber dennoch kraftvollen und kontrollierten Körperübungen, Atemtraining sowie meditativen Elementen und Entspannungsübungen ist Yoga eines der wenigen Übungssysteme, die Körper, Seele und Geist gleichermaßen fordern und fördern.

Das Ergebnis eines regelmäßigen Yogatrainings kann sich sehen lassen: der Körper wird beweglicher, die Atmung wird tiefer und ruhiger, Körper und Geist entspannen, Streß wird reduziert, das Körpergewicht reguliert sich durch die Aktivierung des Stoffwechsels, gesundheitliche Probleme lassen sich günstig beeinflussen – die Liste der positiven Effekte des Yoga ließe sich beliebig fortsetzen.

Yoga ist für fast alle Menschen geeignet. Es gibt nur wenige wirkliche Kontraindikationen und so kann jeder in den Genuß der vielfältigen Resultate kommen.

Es ist auch nicht notwendig, komplizierte Stellungen wie z.B. Kopfstand zu üben, sondern selbst mit einfachen Übungen kann man gute Ergebnisse erzielen.

Mit einem kompetenten Yogalehrer, der Ihnen Übungen vermittelt, die auf Ihre persönliche Konstitution abgestimmt sind, profitieren auch Sie vom Yoga.

Schon wenn Sie 1 bis 2-mal pro Woche Yoga üben, werden Sie Veränderungen spüren. Wissenschaftliche Studien belegen, daß selbst kranke Menschen ihre Beschwerden mit den Übungen positiv beeinflussen können.

Suchen Sie sich eine Yogaschule (möglichst mit medizinisch-naturheilkundlichem Hintergrund) und machen Sie eine Probestunde. Testen Sie selbst, ob Yoga für Sie geeignet ist und lassen Sie sich bei den Übungen von den Yogalehrern beraten und unterstützen.

Übrigens fällt es in einer Gruppe meist auch leichter regelmäßig zu üben, als alleine zuhause.

Yoga aus Büchern zu lernen ist sehr schwierig und einem Anfänger nicht zu raten. Die Korrektur der Bewegungen und die persönliche Betreuung durch einen Yogalehrer ist wichtig, da sich sonst schnell Fehler einschleichen, die die positive Wirkung verringern oder sogar durch falsches Training ins Gegenteil verkehren.

Zusätzlich können Sie zuhause ergänzende Übungen durchführen, die den Effekt verstärken. So tragen Sie die Entspannung auch in Ihren Alltag und der Effekt des Yoga wird Ihnen den Umgang mit Streß und Belastungen erleichtern.

Probieren Sie es einmal aus – es lohnt sich bestimmt.

Und hier eine einfache Übung für den Anfang:

Stellen Sie sich mit geradem Rücken hin, die Arme hängen locker an den Körperseiten, die Augen sind geschlossen. Heben Sie mit der Einatmung die beiden Arme seitlich nach oben, bis die gestreckten Arme zur Decke zeigen, legen Sie die Handflächen aufeinander und ziehen Sie Arme weit nach oben. Bleiben Sie 30 Sekunden in dieser Position und atmen Sie ruhig weiter. Dann senken Sie die Arme wieder seitlich, entspannen die Schultern und nehmen Ihren Körper bewußt wahr. Das fördert die Durchblutung der Arme und Schultern und hilft Verspannungen zu lösen.



Ernährung und Ernährungsberatung

Gesundheit durch den Kochtopf
(Dr. jur. Petra Meyer)

Ratschläge über gesunde Ernährung sind ein fester Bestandteil jeder Zeitschrift geworden.

Was jedoch als "gesund" gilt, wechselt von Zeit zu Zeit:

Früher galt Butter als gesund, heute Margarine; früher galt Geflügel als gesund, heute weiß man, daß Geflügel eine Hormonbombe ist.

Selbst der interessierte und gut informierte Laie ist im Dschungel der Ernährungsinformation oft verloren. Tatsache ist, daß nicht eine Ernährungsform für alle Menschen richtig sein kann. Besonders drastisch wird dies immer wieder bei Gewichtsreduktions-Diäten deutlich. Während der Eine problemlos abnimmt, verliert ein anderer trotz strengster Diät kein einziges Gramm.
Dies verdeutlicht, daß nur eine individuelle Ernährungsplanung auf Dauer zu positiven Ergebnissen führen kann. Zudem ist jede einseitige Ernährungsform (z.B. Kartoffeldiät, Ananasdiät usw.) nicht als Dauerernährung geeignet. Eine gesunde Ernährung muß ausgewogen, vielseitig und individuell auf den einzelnen Menschen abgestimmt sein.

Hierzu können wir Ihnen qualifizierte Hilfestellung geben:

Wir testen aus, welche Nahrungsmittel für Sie "richtig" sind, d.h. wie Sie sich ernähren sollten, um sich auf Dauer schlank, fit und körperlich und geistig leistungsfähig zu halten.Wir geben Ihnen in der Beratung Hilfsmittel an die Hand, mit denen Sie anschließend selbst Ihre gesunde Ernährung bewerten und auswählen können. Zu jeder Ernährungsberatung gehört auch eine Überprüfung der Lebensgewohnheiten, wie z.B. regelmäßiger Sport und die Vermeidung von Streß. Gerade bei Übergewichtsproblemen sind immer wieder Faktoren außerhalb der Ernährung bedeutend.

Krankheitsbedingte Fehlernährung und Mangelerscheinungen sind zu bedenken. Denn oft sind z.B. auf Grund einer gestörten Darmflora (durch Antibiotikabehandlungen) Mangelerscheinungen, bei sonst scheinbar gesunden Menschen zu beobachten.

Aber auch ohne akute Erkrankung ist der Weg zu einer gesunden Ernährung ein wichtiger Schritt zu Leistungsfähigkeit und Gesundheit.



Darmsanierung bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen

"Man ist was man ißt"
(Dr. jur. Petra Meyer)

Magen-Darmerkrankungen gehören zu den häufigsten unserer "Zivilisationserkrankungen". Ursachen sind meist falsche Ernährung, Streß, mangelnde Bewegung und eine fehlende, regelmäßige Entspannungsphase. Die Folgen dieses körperlichen Fehlverhaltens spürt der Mensch z.B. durch Verdauungsstörungen wie Blähungen, Völlegefühl, Müdigkeit nach dem Essen und zu weichem oder zu hartem bis hin zu blutigem Stuhl.

Selbst eine Ernährungsumstellung im "üblichen" Sinne, wie sie durch die Medien oft empfohlen wird, führt meist nur zu einer vorübergehenden Besserung, weil die Ursachen unbehandelt bleiben. Mitursächlich können z.B. eine Störung der Galle, der Leber oder eine Besiedelung des Darmes mit Pilzen oder Bakterien sein.

Nachdem wir die genaue Ursache diagnostiziert haben, behandeln wir daher diese Störungen ganzheitlich z.B. mit

  • Homöopathie
  • Bioresonanztherapie
  • Akupunktur
  • Colon-Hydro Therapie (spez. Darmspülungen)
  • individuellen Ernährungsempfehlungen
  • Psychotherapeutische Betreuung
  • Streßreduktion usw.

Oft ist dadurch bereits nach kurzer Zeit eine signifikante und dauerhafte Besserung des Gesundheitszustandes erreichbar. Durch einen gezielten Aufbau der Darmflora wird Ihr Immunsystem gestärkt und Erkrankungen wie Allergien, Erkältungen usw. haben weniger Chancen sich zu manifestieren.

Da die Psyche ebenfalls eine wichtige Rolle bei chron. Erkrankungen spielt, ist es wichtig, daß trotz aller Therapie auch wieder Perspektiven für Lebensfreude und Aktivität vermittelt werden. Daher werden auch diese Faktoren in einem individuellen Therapieplan berücksichtigt.



Letzte Aktualisierung am 27.01.2009